Begleitheizungen

Begleitheizungen werden zur Beheizung von Rohren, Rohrleitungen sowie Behältern und Fässern eingesetzt. Sie halten diese frostfrei und stellen sicher, dass das durchströmende Medium auf Temperatur bleibt. Ein Vorteil von Begleitheizungen ist deren ausgeprägte Flexibilität: Sie können individuell an den jeweiligen Einsatzort angepasst werden. Verwendung finden sie u. a. in der Industrie, im Rohrleitungsbau sowie als Dachrinnenbeheizung.

Schichtaufbau einer Begleitheizung
extrem flexibel und anpassbar
wirksame Prävention gegen Frostschäden

Aufbau

Das Kernelement unserer Begleitheizungen sind Heizkabel mit festem Widerstand – isolierte Einader-Kunststoffleitungen mit einem definierten Widerstand je Meter. Die selbstregulierenden Heizbänder bestehen aus mehreren Isolationen sowie einem speziellen Kunststoffhalbleiter-Element. Zwischen den beiden stromführenden Leitern befinden sich Kohlenstoffteilchen, die je nach Temperatur einen Strompfad zwischen den beiden Leitern bilden. Das dritte Element sind Heizmatten aus textilen Materialien inklusive Heizleiter. Durch maßgeschneiderte Lösungen lassen diese sich gut und eng an das zu beheizende Objekt schmiegen.

Beispiel einer Begleitheizung mit Heizkabel, Isolierung und Kunststoffelementen

Einbauhinweise / Regelung

Die Begleitheizungen sind parallel entlang der Rohre zu verlegen. Die Befestigung erfolgt möglichst mit temperaturfestem Aluminiumklebeband, um eine optimale Wärmeübertragung zu ermöglichen. Bei den selbstregulierenden Heizbändern wird empfohlen, ein Thermostat einzusetzen. Technisch bedingt wird die Leistungsabgabe nie auf 0 W sinken.

Einzelnes Heizkabel mit Isolierung  und Kunststoffhalbleiterelement